Gemischter Salat mit schwarzem Sesam

Das folgende Rezept zeigt dir, wie du zwei Portionen Salat mit schwarzem Sesam zubereitest. 


Du benötigst:

2 Rote-Bete-Knollen

2 Möhren

2 Hände voll grünen Salat nach Wahl 

1 Zwiebel

2 EL Olivenöl

2 EL Balsamico-Essig

1 TL Senf

Salz

Pfeffer

2 EL schwarzen Sesam

Für die Zubereitung des Salates solltest du etwa 20 Minuten einplanen:


Schäle die Rote Bete und raspel sie fein. Da Rote Bete stark abfärbt, empfehlen wir dir, beim Verarbeiten Handschuhe zu tragen.

Raspel die Möhren ebenfalls.

Wasche den Salat und schleuder ihn trocken. Zupfe den Salat in mundgerechte Stücke.

Schäle die Zwiebel und schneide sie in Ringe.

Vermenge Olivenöl, Balsamico, Senf, Salz und Pfeffer zu einem Dressing.

Gib das Dressing über den Salat und vermenge alles gut miteinander.

Röste die Sesamsamen für zwei bis drei Minuten in einer Pfanne an. Du brauchst dabei kein Öl hinzugeben. Alternativ kannst du den Sesam auch roh über den Salat geben.

Garniere nun den Salat mit dem schwarzen Sesam. 

Schwarzer Sesam - ein gesundes Korn

Schwarzer Sesam wird hauptsächlich rund um den Himalaya geerntet. Er gilt als Urform des Sesams und beinhaltet besonders viele Nährstoffe. Bereits seit tausenden von Jahren wenden ihn Menschen als Heilmittel und gesunde Küchenzutat an. Schwarzer Sesam schmeckt kräftiger als die bekanntere, weiße Version der Samen. 


Schwarzer Sesam gilt als cholesterinsenkend, nährstoffreich und knochenstärkend. Dafür verantwortlich sind die vielen wertvollen Inhaltsstoffe der kleinen Körnchen.

So enthält schwarzer Sesam jede Menge Calcium. Mit einem Calciumgehalt von 800 Milligramm pro 100 Gramm enthält Sesam mehr Calcium als Milchprodukte. Somit stellt er eine gute Nährstoffquelle für Menschen dar, die sich vegan ernähren oder aus gesundheitlichen Gründen keine Kuhmilch konsumieren können. Ein weiteres Plus ist der hohe Eisengehalt von schwarzem Sesam.  Außerdem B-Vitamine, Vitamin A sowie Magnesium, Zink und Selen.                                                                              

Des Weiteren wird schwarzem Sesam eine antioxidative Wirkung nachgesagt. Dadurch wird der Körper vor Angriffen durch freie Radikale geschützt.

Schwarzer Sesam ist kohlenhydratarm und reich an pflanzlichem Eiweiß. Das macht ihn zu einer zuverlässigen Eiweißquelle und attraktiv für Kraftsportler, besonders auch für Sportler, die sich vegan ernähren.

Die enthaltenen Proteine und Aminosäuren tragen zu einem gesunden und kräftigen Wachstum von Haaren und Nägeln bei sowie zu einer optimalen Funktion von Zellen und Muskeln. Da schwarzer Sesam reich an Balaststoffen ist, hilft er die Darmflora natürlich zu regulieren.


Um von den wertvollen Inhaltsstoffen der Körnchen zu profitieren, solltest du sie am besten roh essen. Schwarzer Sesam ist eine leckere Komponente in Smoothies, Salaten und im Müsli. Wenn du magst, kannst du schwarzen Sesam auch pur essen. Als Richtlinie gelten dabei ein bis zwei Teelöffel pro Tag. 

Grünkern - das besondere Korn

 Grünkern


Grünkern wurde vor vielen Jahrzehnten aus der Not heraus erfunden. Er ist nichts anderes als halbreif geernteter Dinkel. Nach heftigen Unwettern und drohender Hungersnot wurde der halbreife Dinkel abgeerntet und getrocknet. Der dadurch entstandene Grünkern diente damals hauptsächlich als Beilagen in Suppen. Bis heute hat sich die Variante des Trocknens durchgesetzt. Auch jetzt noch wird der unreif geerntete Dinkel, der noch weich und saftig ist, geröstet. Dadurch werden die Körner mahlfähig. Das Getreide wird hierfür in Darr-Anlagen bei etwa 120° C getrocknet. Durch diesen Vorgang bekommt der Grünkern seine spezifische Farbe und sein besonderes Aroma.


Erstmals urkundlich erwähnt wird Grünkern im Jahre 1660 in einer Kellereirechnung des Klosters Amorbach. Er wurde schon damals als Suppeneinlage verwendet. Anfänglich wurde zum Trocknen noch die Restwärme der Backhäuser genutzt.

Als „Heimat des Grünkerns“ bezeichnet man einen Landstrich in Nordbaden: das Bauland. Der hier erzeugte „Fränkische Grünkern“ ist seit dem 8. April 2015 als geschützte Ursprungsbezeichnung europaweit geschützt. Bisweilen wird Grünkern auch „Badischer Reis“ genannt.






Dinkel ist ein schmackhaftes Urgetreide – gesünder und weniger schadstoffbelastet als Weizen. Insbesondere im Grünkern stecken dabei reichlich Vitamine und Mineralien.






Grünkern wird gerne in der vegetarischen Küche verwendet. Er ist sehr vielseitig einsetzbar und dient oftmals als Fleischersatz. Zudem ist das Getreide sehr gut geeignet zur Herstellung von verschiedenen Gebäcken und Broten. Darüber hinaus lassen sich köstliche Brotaufstriche und Füllungen sowie vieles mehr kreieren.


Grünkern kann verarbeitet werden als Korn, Schrot, Grieß, Flocken oder Mehl. Das Mehl findet eine ähnliche Verwendung wie Weizenmehl. Allerdings ist der Nährwert um einiges höher, da Grünkern einen wesentlich höheren Anteil an Eiweiß, Aminosäuren, Mineralien und Kieselsäure aufweist als andere gewöhnliche Getreidesorten.


Da Grünkernmehl besonders viele Klebstoffeiweiße enthält eignet es sich hervorragend zum Backen. Grünkern ist sehr bekömmlich, nährstoffreich und hat deshalb in den vergangenen Jahren einen hohen Stellenwert in der Naturkostbewegung erhalten.



Wie gesund ist eigentlich Grünkern?


Das Getreide zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Vitaminen der B-Gruppe aus, die wichtig für Gehirn und Nerven sind. Außerdem sind die Mineralstoffe Magnesium und Phosphor, die ebenfalls Balsam fürs Nervenkostüm bedeuten, reichlich enthalten.


Besonders interessant für Vegetarier und Veganer ist nicht nur der hohe Eiweißanteil, sondern außerdem der mit rund 4 Milligramm für ein pflanzliches Lebensmittel hohe Eisengehalt in ganzem Grünkern.


Im Gegensatz zu den meisten anderen Getreidesorten bekommt Grünkern auch als ganzes Korn selbst Magenempfindlichen in der Regel gut.




Lagerung


Ganze Körner halten sich bei dunkler, kühler Lagerung ein bis zwei Jahre. Mehl wird wegen des hohen Fettgehalts leicht ranzig. Auch Grieß, Flocken oder Schrot aus Grünkern sollten Sie daher am besten rasch verbrauchen.



Vorbereitung


Zur Vorbereitung der Körner müssen Sie diese nur in ein Sieb geben und gründlich abspülen. Danach kochen Sie diese mit der doppelten Menge Flüssigkeit (Wasser oder Gemüsebrühe) erst 10 Minuten bei starker Hitze, dann lassen Sie alles bei kleiner Hitze zugedeckt 30-40 Minuten ausquellen. Zeit und Energie können Sie sparen, wenn Sie ganzen Grünkern über Nacht in der doppelten Menge frischem, kaltem Wasser einweichen und am nächsten Tag mit dem Einweichwasser zum Kochen bringen. So beträgt die Garzeit nur 10-15 Minuten und außerdem bleiben wertvolle Vitamine erhalten.


Der Grünkern wird besonders knackig-frisch, wenn Sie ihn nach der Vorbereitung für 10 Minuten in den Kühlschrank legen – so haftet auch das Dressing besser.



Zubereitungstipps für Grünkern


In der Küche ist Grünkern so vielseitig verwendbar wie kaum ein anderes Getreide. Ganz bequem kocht es sich natürlich mit Fertigprodukten aus Grünkern – im Reformhaus und Bioladen gibt es eine große Auswahl an Mischungen zum Beispiel für Bratlinge, „Hackbraten“, Suppen und vieles andere. Am besten schmeckt es aber, wenn man Grünkern frisch zubereitet. Die ganzen Körner eignen sich gekocht als Beilage, für „Risotto“ sowie für Suppen, Salate und Eintöpfe. Schrot, Grütze und Grieß aus Grünkern sind eine gute Basis für Klöße, vegetarische Frikadellen, fleischlose Füllungen von Kohlrouladen, für Aufläufe oder einen herzhaften Brotaufstrich. Grünkernflocken bringen Abwechslung ins Müsli oder lassen sich zum Binden in Suppen und Saucen streuen.


Wie andere Getreide entfaltet auch Grünkern sein volles Aroma erst im Zusammenspiel mit Kräutern und Gewürzen. Erlaub ist, was gefällt: Petersilie, Thymian und Koriander schmecken beispielsweise gut dazu, ebenso wie Curry, Paprikapulver, Ingwer und Chili.




Berbere - Die Gewürzmischung aus Äthiopien/Eritrea

Berbere

Berbere ist eine scharfe Gewürzmischung, die in der äthiopischen und eritreischen Küche beheimatet ist und dort eine wichtige Rolle spielt.

Nichts erinnert so sehr an Äthiopiens Küchen und Märkte wie der Geruch von Berbere. Chili liefert die scharfe Basis, die anderen Gewürze die Raffinesse. In Äthiopien hat jeder Haushalt seine ganz persönliche Rezeptur und gutes Berbere ist sehr beliebt. Die Gewürzmischung ist Grundbestandteil für viele äthiopische Gerichte.

Verwendung

Berbere wird zur Zubereitung von Fleisch-, Geflügel-, Gemüse- und Linseneintöpfen, den sogenannten „Wats“ verwendet, zum Beispiel Doro Wat.

Hier das Rezept:

“Doro” bedeutet auf Amharisch “Huhn”, “Wot” heißt “Eintopf” oder “Soße”. Ein Huhn kostet im ländlichen Äthiopien etwas mehr als drei Euro, dafür arbeitet ein Tagelöhner zwei bis drei Tage. Hinzu kommen Eier, Zwiebeln und viel Berbere. 

Der Eintopf wird auf Injera serviert, den säuerlichen Brotfladen aus Teffmehl. Die ganze Familie isst gemeinsam von einer Platte. Statt Besteck benutzen alle die rechte Hand, wie es die guten Manieren in Äthiopien verlangen.


DORO WOT

Zutaten für vier Personen:


2 mittelgroße Zwiebeln

4 gekochte, geschälte Eier

2 EL scharfer Paprika (Pulver)

etwas Öl zum Anbraten

1 TL fein gehackter Knoblauch und Ingwer

1 ganzes Huhn ohne Haut

3-4 mittelgroße, geschälte Tomaten

50 ml Gewürzbutter (gewürzt z.B. mit Knoblauch, Ingwer, Kreuzkümmel, Oregano und Kardamom) oder auch einfach etwas Öl, Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

Zubereitung

Die fein gehackten Zwiebeln mit etwas Öl in einen Topf geben und kurz anbraten.

Danach Tomaten und Paprika zugeben und weiterkochen. Anschließend Knoblauch und Ingwer zufügen und nochmals ca. 5 Minuten weiterkochen. Dann das Fleisch zugeben und so lange kochen, bis es weich ist.

Abschließend die gewürzte Butter dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit gekochten Eiern dekorieren und mit “Injera” servieren. Man kann aber zum Doro Wot auch einfach Reis als Beilage servieren.

Weitere Beilagen z.B. Frischkäse und Grünkohl


Bittersalz

 Bittersalz - Epsom Salz - Magnesiumsulfat 


Viele Sportler machen sich damit fit und bei Hollywoodstars ist es ein Geheimtipp.

Was ist Bittersalz?

Bittersalz ist ein Mineraliengemisch - konkret: Magnesiumsulfat Heptahydrat, das sich aus den drei Komponenten Magnesium (Mg), Schwefel (S) und Sauerstoff (H2O)  zusammensetzt. Bittersalz ist wasserlöslich, duftneutral und gilt als gut verträglich. Allerdings hat es einen sehr salzigen, bitteren Geschmack.

Das Mittel ist auch unter dem zweiten Namen Epsom-Salz bekannt. Diese Bezeichnung leitet sich von der Londoner Vorstadt "Epsom" ab - ein Kurort, in dem bereits im 17. Jahrhundert das wertvolle Magnesiumsulfat aus Heilquellen gewonnen wurde.

Hollywoodstars tauchen schon seit Jahren vor großen Events in einem Bittersalz-Bad ab. Das lindert Stress und Schmerzen und verbessert das Hautbild. Da Magnesiumsulfat besonders gut über die Haut aufgenommen wird, schwören auch Sportler auf Bäder in Epsom-Salz, um ihren Magnesiumspiegel auszugleichen. So kann Muskelkater verhindert oder gelindert werden.          

Was bewirkt ein Bittersalz-Bad?

Nach dem Sport werden Schmerzen, Verspannungen und Muskelkater gelindert. 

Auch bei Arthritis macht ein Bittersalz-Bad Sinn.

Zur Entspannung und gegen Stress sorgt es für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt, verlangsamt Alterungsprozesse, beruhigt das Nervensystem und wird gern bei Schlafproblemen angewendet.

Verbesserung der Hautstruktur: Sogar bei Schuppenflechte und stressbedingten Symptomen setzt man auf Epsom-Salz. Es bindet die Feuchtigkeit in der Haut und macht sie weicher.

Für ein Bittersalz-Bad gibt man etwa zwei Tassen Bittersalz ins warme Badewasser und entspannt darin für mindestens 15 bis 20 Minuten.

Fußbad mit Bittersalz

Fußbäder mit Bittersalz sind äußerst beliebt, um geschundene Füße zu regenerieren oder Fußpilz zu behandeln. Einfach eine halbe Tasse Bittersalz in warmem Wasser auflösen (ca. 4 Liter) und die Füße darin mindestens 20 bis 30 Minuten baden.

Körperpeeling mit Bittersalz

Auch als Peeling kommt Bittersalz zum Einsatz und dient als natürliches Mittel gegen Unreinheiten und Pickel.

Abgestorbene Hautschuppen werden entfernt und selbst sehr trockene Hautstellen wie beispielsweise Ellbogen oder Fersen werden so wieder geschmeidig. Die Durchblutung wird angeregt und die Hautstruktur verbessert. Für ein Peeling mischt man Bittersalz beispielsweise mit einem pflegenden Öl und wendet es auf der Haut an. 

Wer sich nicht an ein Peeling für die Gesichtshaut wagen will, kann Bittersalz auch als porenöffnendes Dampfbad verwenden. Der salzige Wasserdampf kann seine pflegende Wirkung auf die Gesichtshaut optimal entfalten und die Haut ist anschließend besonders aufnahmefähig für pflegende Wirkstoffe.

Innere Anwendung von Bittersalz

Da Magnesium abführend wirkt, wird Bittersalz auch in Wasser gelöst getrunken. Seit seiner Entdeckung wird es in der Medizin u.a. als Abführmittel verwendet und kommt zur Behandlung von Verstopfung zum Einsatz. Bittersalz ist zum Start einer Detox- bzw. Fastenkur ein beliebtes Abführmittel zur Darmreinigung. Dafür werden 2 bis 4 Teelöffel Epsom-Salz in etwa 300 ml lauwarmem Wasser vollständig gelöst und dann zügig getrunken. Keinesfalls mehr, sonst drohen Blähungen und Durchfall.

Die Einnahme erfolgt idealerweise morgens auf nüchternen Magen. Es kann zwei bis drei Stunden dauern bis die Wirkung einsetzt. Nach der Einnahme ist Bewegung empfehlenswert. Wichtig ist außerdem, dass man regelmäßig und viel trinkt. Die Dauer der abführenden Wirkung kann individuell variieren. Nach ca. 6 bis 8 Stunden hat das Salz den Verdauungstrakt durchquert. Kinder und Erwachsene mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten Bittersalz besser nicht verwenden.

AS Bio INSEKTIZID (Kieselgur)

 







AS Bio INSEKTIZID

 (Kieselgur)

Geeignet zur Schädlingsbekämpfung in allen Arten von ökologischen und konventionellen Kulturen.

Da es biogenes Silizium als Wirkstoff enthält, erzeugt es weder Resistenzen bei Insekten noch verschmutzt es die Umwelt, da es ungiftig (100% harmlos für warmblütige Tiere) und für die biologische Produktion geeignet ist.

Wenn Insekten Pflanzenoberflächen wie Blätter, Stängel, Früchte, Wurzeln, die mit AS Bio INSEKTIZID behandelt wurden, beißen, kauen oder durchbohren, werden Tausende von biogenen Siliziumpartikeln in ihr Verdauungssystem eingebracht.

Damit wird nicht nur das Verdauungssystem von Insekten durchtrennt und verletzt, sondern auch ihre lebenswichtigen Flüssigkeiten so weit absorbiert, dass sie durch Austrocknung zum Tod führen.

Empfohlene Dosis:

1 bis 5 kg AS Bio INSEKTIZID pro ha in Wasser gelöst (100 Liter pro ha)

Im Garten haben wir gute Erfolge mit 3 Gramm pro Liter in der Sprühflasche.

Es kann auch als trockenes Pulver angewendet werden.

Verwendung:

Es kann in Ackerbau, Gartenbau, Wald- und Obstbau sowie bei Zierpflanzen verwendet werden.

Geeignet zur Schädlingsbekämpfung in ökologischen und konventionellen Kulturen.

AS Bio INSEKTIZID erzeugt weder Resistenz bei Insekten noch Umweltverschmutzung, da es ungiftig ist (100% harmlos für warmblütige Tiere).


Wenn
AS Bio INSEKTIZID mit den im Boden, im Substrat oder in den Wurzeln vorhandenen Schadstoffen in Kontakt kommt, werden diese aufgrund des hohen Siliziumgehalts in ihrer Zusammensetzung durch Trocknen entfernt.


Vorteile von
AS Bio INSEKTIZID

Es desinfiziert den Boden von Insekten, Nematoden und anderen Krankheitserregern.

Es verbessert die Verfügbarkeit von Nährstoffen, die im Boden gespeichert sind.

Es erhält Nährstoffe und Mikronährstoffe, die Pflanzen zur Verfügung stehen.

Es verbessert die physikalischen Bedingungen des Bodens und verbessert die Wasserspeicherung.

Es verdickt das Zellgewebe und bietet Resistenz gegen negative Klimafaktoren und Angriffe durch Schädlinge und Krankheiten.

Es ist ein Entgiftungsmittel für Böden mit Schwermetallansammlungsproblemen.

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Mehr Informationen, Anfragen und Bestellungen bei:

Alfred Schneider

Signal und Telegram Nr. 0984 280 551





Bananenmehl

Was ist Bananenmehl?

Bananenmehl ist eine Alternative zu Weizenmehl. Es hat einen neutralen Geschmack der nicht an Bananen erinnert. Bananenmehl kann zum Backen von Kuchen, Keksen, Waffeln, Pancakes, Brot und Brötchen verwendet werden. Auch zum Binden von Soßen sowie zur Herstellung von Pudding eignet es sich sehr gut.

Da Bananenmehl glutenfei ist, kann es für Personen mit Zöliakie als Austauschmehl verwendet werden. Laut diversen Herstellerangaben sollen in einem „normalen“ Rezept nur 30 – 50% des Weizenmehls durch Kochbananenmehl ersetzt werden. Es gibt aber auch speziell entwickelte Rezepte, bei denen nur Kochbananenmehl zum Einsatz kommt.

Wie wird Bananenmehl hergestellt?

Bananenmehl wird aus Kochbananen hergestellt. Kochbananen sind etwas größer als normale Bananen und haben ein festeres Fruchtfleisch. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bananen ist das Fruchtfleisch der Kochbananen nicht roh genießbar – es muss gekocht, gebacken oder gegrillt werden.

Hauptanbaugebiete für Kochbananen liegen in Kamerun, Ghana, Uganda, Kolumbien, Nigeria, den Philippinen, Brasilien und Peru. In vielen dieser Länder gilt die Kochbanane als ein Grundnahrungsmittel vergleichbar mit der Kartoffel bei uns.

Bananenmehl wird aus unreifen, grünen Kochbananen hergestellt. Die Kochbananen, auch Gemüsebananen oder Mehlbananen genannt, werden geschält, klein geschnitten, getrocknet und zu Bananenmehl vermahlen. 

Die wertvollen Inhaltsstoffe der Kochbanane

Bei den unreifen, grünen Kochbananen besteht fast der ganze Kohlenhydratanteil aus Stärke. Erst bei den ausgereiften Kochbananen ist die meiste Stärke in Zucker umgewandelt. Laut einer wissenschaftlichen Arbeit von MARRIOTT und LANCASTER (1983) beträgt der Stärkegehalt von grünen Kochbananen 34,3 % und der Zuckergehalt 1,1 %. Bei vollständig ausgereiften Kochbananen liegen nur mehr ein Stärkegehalt von 4 % und ein Zuckergehalt von 27,4% vor. Die resistente Stärke der unreifen Kochbananen kann von unseren Verdauungsenzymen nicht abgebaut werden. Sie zählt damit zu den Ballaststoffen und fördert daher positiv die Verdauung.

An Mineralstoffen sind vor allem Kalium, Magnesium, Phosphor, Calzium und Eisen zu erwähnen. Bei den Vitaminen ist vor allem Vitamin A hervorzuheben. Der Vitamin A Gehalt ist laut Studien in Kochbananen höher als in der normalen Banane. Und bei unreifen Kochbananen, die ja für die Herstellung von Bananenmehl verwendet werden, ist der Vitamin A Gehalt nochmals höher als in reifen Kochbananen.          Kochbananen sind außerdem auch eine gute Vitamin C Quelle und enthalten die Vitamine B1 und B2, Nikotinsäure und Folsäure.

Kochbananen haben einen geringen Proteingehalt und enthalten außerdem so gut wie kein Fett.

Folsäure: Mit ein bisschen Salat ist es nicht getan

Frauen, die schwanger werden wollen, sollten sich folatreich ernähren und zusätzlich ein Folsäurepräparat einnehmen. Das empfiehlt die S...