Grünkern - das besondere Korn

 Grünkern


Grünkern wurde vor vielen Jahrzehnten aus der Not heraus erfunden. Er ist nichts anderes als halbreif geernteter Dinkel. Nach heftigen Unwettern und drohender Hungersnot wurde der halbreife Dinkel abgeerntet und getrocknet. Der dadurch entstandene Grünkern diente damals hauptsächlich als Beilagen in Suppen. Bis heute hat sich die Variante des Trocknens durchgesetzt. Auch jetzt noch wird der unreif geerntete Dinkel, der noch weich und saftig ist, geröstet. Dadurch werden die Körner mahlfähig. Das Getreide wird hierfür in Darr-Anlagen bei etwa 120° C getrocknet. Durch diesen Vorgang bekommt der Grünkern seine spezifische Farbe und sein besonderes Aroma.


Erstmals urkundlich erwähnt wird Grünkern im Jahre 1660 in einer Kellereirechnung des Klosters Amorbach. Er wurde schon damals als Suppeneinlage verwendet. Anfänglich wurde zum Trocknen noch die Restwärme der Backhäuser genutzt.

Als „Heimat des Grünkerns“ bezeichnet man einen Landstrich in Nordbaden: das Bauland. Der hier erzeugte „Fränkische Grünkern“ ist seit dem 8. April 2015 als geschützte Ursprungsbezeichnung europaweit geschützt. Bisweilen wird Grünkern auch „Badischer Reis“ genannt.






Dinkel ist ein schmackhaftes Urgetreide – gesünder und weniger schadstoffbelastet als Weizen. Insbesondere im Grünkern stecken dabei reichlich Vitamine und Mineralien.






Grünkern wird gerne in der vegetarischen Küche verwendet. Er ist sehr vielseitig einsetzbar und dient oftmals als Fleischersatz. Zudem ist das Getreide sehr gut geeignet zur Herstellung von verschiedenen Gebäcken und Broten. Darüber hinaus lassen sich köstliche Brotaufstriche und Füllungen sowie vieles mehr kreieren.


Grünkern kann verarbeitet werden als Korn, Schrot, Grieß, Flocken oder Mehl. Das Mehl findet eine ähnliche Verwendung wie Weizenmehl. Allerdings ist der Nährwert um einiges höher, da Grünkern einen wesentlich höheren Anteil an Eiweiß, Aminosäuren, Mineralien und Kieselsäure aufweist als andere gewöhnliche Getreidesorten.


Da Grünkernmehl besonders viele Klebstoffeiweiße enthält eignet es sich hervorragend zum Backen. Grünkern ist sehr bekömmlich, nährstoffreich und hat deshalb in den vergangenen Jahren einen hohen Stellenwert in der Naturkostbewegung erhalten.



Wie gesund ist eigentlich Grünkern?


Das Getreide zeichnet sich durch einen hohen Gehalt an Vitaminen der B-Gruppe aus, die wichtig für Gehirn und Nerven sind. Außerdem sind die Mineralstoffe Magnesium und Phosphor, die ebenfalls Balsam fürs Nervenkostüm bedeuten, reichlich enthalten.


Besonders interessant für Vegetarier und Veganer ist nicht nur der hohe Eiweißanteil, sondern außerdem der mit rund 4 Milligramm für ein pflanzliches Lebensmittel hohe Eisengehalt in ganzem Grünkern.


Im Gegensatz zu den meisten anderen Getreidesorten bekommt Grünkern auch als ganzes Korn selbst Magenempfindlichen in der Regel gut.




Lagerung


Ganze Körner halten sich bei dunkler, kühler Lagerung ein bis zwei Jahre. Mehl wird wegen des hohen Fettgehalts leicht ranzig. Auch Grieß, Flocken oder Schrot aus Grünkern sollten Sie daher am besten rasch verbrauchen.



Vorbereitung


Zur Vorbereitung der Körner müssen Sie diese nur in ein Sieb geben und gründlich abspülen. Danach kochen Sie diese mit der doppelten Menge Flüssigkeit (Wasser oder Gemüsebrühe) erst 10 Minuten bei starker Hitze, dann lassen Sie alles bei kleiner Hitze zugedeckt 30-40 Minuten ausquellen. Zeit und Energie können Sie sparen, wenn Sie ganzen Grünkern über Nacht in der doppelten Menge frischem, kaltem Wasser einweichen und am nächsten Tag mit dem Einweichwasser zum Kochen bringen. So beträgt die Garzeit nur 10-15 Minuten und außerdem bleiben wertvolle Vitamine erhalten.


Der Grünkern wird besonders knackig-frisch, wenn Sie ihn nach der Vorbereitung für 10 Minuten in den Kühlschrank legen – so haftet auch das Dressing besser.



Zubereitungstipps für Grünkern


In der Küche ist Grünkern so vielseitig verwendbar wie kaum ein anderes Getreide. Ganz bequem kocht es sich natürlich mit Fertigprodukten aus Grünkern – im Reformhaus und Bioladen gibt es eine große Auswahl an Mischungen zum Beispiel für Bratlinge, „Hackbraten“, Suppen und vieles andere. Am besten schmeckt es aber, wenn man Grünkern frisch zubereitet. Die ganzen Körner eignen sich gekocht als Beilage, für „Risotto“ sowie für Suppen, Salate und Eintöpfe. Schrot, Grütze und Grieß aus Grünkern sind eine gute Basis für Klöße, vegetarische Frikadellen, fleischlose Füllungen von Kohlrouladen, für Aufläufe oder einen herzhaften Brotaufstrich. Grünkernflocken bringen Abwechslung ins Müsli oder lassen sich zum Binden in Suppen und Saucen streuen.


Wie andere Getreide entfaltet auch Grünkern sein volles Aroma erst im Zusammenspiel mit Kräutern und Gewürzen. Erlaub ist, was gefällt: Petersilie, Thymian und Koriander schmecken beispielsweise gut dazu, ebenso wie Curry, Paprikapulver, Ingwer und Chili.




Berbere - Die Gewürzmischung aus Äthiopien/Eritrea

Berbere

Berbere ist eine scharfe Gewürzmischung, die in der äthiopischen und eritreischen Küche beheimatet ist und dort eine wichtige Rolle spielt.

Nichts erinnert so sehr an Äthiopiens Küchen und Märkte wie der Geruch von Berbere. Chili liefert die scharfe Basis, die anderen Gewürze die Raffinesse. In Äthiopien hat jeder Haushalt seine ganz persönliche Rezeptur und gutes Berbere ist sehr beliebt. Die Gewürzmischung ist Grundbestandteil für viele äthiopische Gerichte.

Verwendung

Berbere wird zur Zubereitung von Fleisch-, Geflügel-, Gemüse- und Linseneintöpfen, den sogenannten „Wats“ verwendet, zum Beispiel Doro Wat.

Hier das Rezept:

“Doro” bedeutet auf Amharisch “Huhn”, “Wot” heißt “Eintopf” oder “Soße”. Ein Huhn kostet im ländlichen Äthiopien etwas mehr als drei Euro, dafür arbeitet ein Tagelöhner zwei bis drei Tage. Hinzu kommen Eier, Zwiebeln und viel Berbere. 

Der Eintopf wird auf Injera serviert, den säuerlichen Brotfladen aus Teffmehl. Die ganze Familie isst gemeinsam von einer Platte. Statt Besteck benutzen alle die rechte Hand, wie es die guten Manieren in Äthiopien verlangen.


DORO WOT

Zutaten für vier Personen:


2 mittelgroße Zwiebeln

4 gekochte, geschälte Eier

2 EL scharfer Paprika (Pulver)

etwas Öl zum Anbraten

1 TL fein gehackter Knoblauch und Ingwer

1 ganzes Huhn ohne Haut

3-4 mittelgroße, geschälte Tomaten

50 ml Gewürzbutter (gewürzt z.B. mit Knoblauch, Ingwer, Kreuzkümmel, Oregano und Kardamom) oder auch einfach etwas Öl, Salz und Pfeffer zum Abschmecken.

Zubereitung

Die fein gehackten Zwiebeln mit etwas Öl in einen Topf geben und kurz anbraten.

Danach Tomaten und Paprika zugeben und weiterkochen. Anschließend Knoblauch und Ingwer zufügen und nochmals ca. 5 Minuten weiterkochen. Dann das Fleisch zugeben und so lange kochen, bis es weich ist.

Abschließend die gewürzte Butter dazugeben, mit Salz und Pfeffer abschmecken, mit gekochten Eiern dekorieren und mit “Injera” servieren. Man kann aber zum Doro Wot auch einfach Reis als Beilage servieren.

Weitere Beilagen z.B. Frischkäse und Grünkohl


Bittersalz

 Bittersalz - Epsom Salz - Magnesiumsulfat 


Viele Sportler machen sich damit fit und bei Hollywoodstars ist es ein Geheimtipp.

Was ist Bittersalz?

Bittersalz ist ein Mineraliengemisch - konkret: Magnesiumsulfat Heptahydrat, das sich aus den drei Komponenten Magnesium (Mg), Schwefel (S) und Sauerstoff (H2O)  zusammensetzt. Bittersalz ist wasserlöslich, duftneutral und gilt als gut verträglich. Allerdings hat es einen sehr salzigen, bitteren Geschmack.

Das Mittel ist auch unter dem zweiten Namen Epsom-Salz bekannt. Diese Bezeichnung leitet sich von der Londoner Vorstadt "Epsom" ab - ein Kurort, in dem bereits im 17. Jahrhundert das wertvolle Magnesiumsulfat aus Heilquellen gewonnen wurde.

Hollywoodstars tauchen schon seit Jahren vor großen Events in einem Bittersalz-Bad ab. Das lindert Stress und Schmerzen und verbessert das Hautbild. Da Magnesiumsulfat besonders gut über die Haut aufgenommen wird, schwören auch Sportler auf Bäder in Epsom-Salz, um ihren Magnesiumspiegel auszugleichen. So kann Muskelkater verhindert oder gelindert werden.          

Was bewirkt ein Bittersalz-Bad?

Nach dem Sport werden Schmerzen, Verspannungen und Muskelkater gelindert. 

Auch bei Arthritis macht ein Bittersalz-Bad Sinn.

Zur Entspannung und gegen Stress sorgt es für einen ausgeglichenen Flüssigkeitshaushalt, verlangsamt Alterungsprozesse, beruhigt das Nervensystem und wird gern bei Schlafproblemen angewendet.

Verbesserung der Hautstruktur: Sogar bei Schuppenflechte und stressbedingten Symptomen setzt man auf Epsom-Salz. Es bindet die Feuchtigkeit in der Haut und macht sie weicher.

Für ein Bittersalz-Bad gibt man etwa zwei Tassen Bittersalz ins warme Badewasser und entspannt darin für mindestens 15 bis 20 Minuten.

Fußbad mit Bittersalz

Fußbäder mit Bittersalz sind äußerst beliebt, um geschundene Füße zu regenerieren oder Fußpilz zu behandeln. Einfach eine halbe Tasse Bittersalz in warmem Wasser auflösen (ca. 4 Liter) und die Füße darin mindestens 20 bis 30 Minuten baden.

Körperpeeling mit Bittersalz

Auch als Peeling kommt Bittersalz zum Einsatz und dient als natürliches Mittel gegen Unreinheiten und Pickel.

Abgestorbene Hautschuppen werden entfernt und selbst sehr trockene Hautstellen wie beispielsweise Ellbogen oder Fersen werden so wieder geschmeidig. Die Durchblutung wird angeregt und die Hautstruktur verbessert. Für ein Peeling mischt man Bittersalz beispielsweise mit einem pflegenden Öl und wendet es auf der Haut an. 

Wer sich nicht an ein Peeling für die Gesichtshaut wagen will, kann Bittersalz auch als porenöffnendes Dampfbad verwenden. Der salzige Wasserdampf kann seine pflegende Wirkung auf die Gesichtshaut optimal entfalten und die Haut ist anschließend besonders aufnahmefähig für pflegende Wirkstoffe.

Innere Anwendung von Bittersalz

Da Magnesium abführend wirkt, wird Bittersalz auch in Wasser gelöst getrunken. Seit seiner Entdeckung wird es in der Medizin u.a. als Abführmittel verwendet und kommt zur Behandlung von Verstopfung zum Einsatz. Bittersalz ist zum Start einer Detox- bzw. Fastenkur ein beliebtes Abführmittel zur Darmreinigung. Dafür werden 2 bis 4 Teelöffel Epsom-Salz in etwa 300 ml lauwarmem Wasser vollständig gelöst und dann zügig getrunken. Keinesfalls mehr, sonst drohen Blähungen und Durchfall.

Die Einnahme erfolgt idealerweise morgens auf nüchternen Magen. Es kann zwei bis drei Stunden dauern bis die Wirkung einsetzt. Nach der Einnahme ist Bewegung empfehlenswert. Wichtig ist außerdem, dass man regelmäßig und viel trinkt. Die Dauer der abführenden Wirkung kann individuell variieren. Nach ca. 6 bis 8 Stunden hat das Salz den Verdauungstrakt durchquert. Kinder und Erwachsene mit eingeschränkter Nierenfunktion sollten Bittersalz besser nicht verwenden.

AS Bio INSEKTIZID (Kieselgur)

 







AS Bio INSEKTIZID

 (Kieselgur)

Geeignet zur Schädlingsbekämpfung in allen Arten von ökologischen und konventionellen Kulturen.

Da es biogenes Silizium als Wirkstoff enthält, erzeugt es weder Resistenzen bei Insekten noch verschmutzt es die Umwelt, da es ungiftig (100% harmlos für warmblütige Tiere) und für die biologische Produktion geeignet ist.

Wenn Insekten Pflanzenoberflächen wie Blätter, Stängel, Früchte, Wurzeln, die mit AS Bio INSEKTIZID behandelt wurden, beißen, kauen oder durchbohren, werden Tausende von biogenen Siliziumpartikeln in ihr Verdauungssystem eingebracht.

Damit wird nicht nur das Verdauungssystem von Insekten durchtrennt und verletzt, sondern auch ihre lebenswichtigen Flüssigkeiten so weit absorbiert, dass sie durch Austrocknung zum Tod führen.

Empfohlene Dosis:

1 bis 5 kg AS Bio INSEKTIZID pro ha in Wasser gelöst (100 Liter pro ha)

Im Garten haben wir gute Erfolge mit 3 Gramm pro Liter in der Sprühflasche.

Es kann auch als trockenes Pulver angewendet werden.

Verwendung:

Es kann in Ackerbau, Gartenbau, Wald- und Obstbau sowie bei Zierpflanzen verwendet werden.

Geeignet zur Schädlingsbekämpfung in ökologischen und konventionellen Kulturen.

AS Bio INSEKTIZID erzeugt weder Resistenz bei Insekten noch Umweltverschmutzung, da es ungiftig ist (100% harmlos für warmblütige Tiere).


Wenn
AS Bio INSEKTIZID mit den im Boden, im Substrat oder in den Wurzeln vorhandenen Schadstoffen in Kontakt kommt, werden diese aufgrund des hohen Siliziumgehalts in ihrer Zusammensetzung durch Trocknen entfernt.


Vorteile von
AS Bio INSEKTIZID

Es desinfiziert den Boden von Insekten, Nematoden und anderen Krankheitserregern.

Es verbessert die Verfügbarkeit von Nährstoffen, die im Boden gespeichert sind.

Es erhält Nährstoffe und Mikronährstoffe, die Pflanzen zur Verfügung stehen.

Es verbessert die physikalischen Bedingungen des Bodens und verbessert die Wasserspeicherung.

Es verdickt das Zellgewebe und bietet Resistenz gegen negative Klimafaktoren und Angriffe durch Schädlinge und Krankheiten.

Es ist ein Entgiftungsmittel für Böden mit Schwermetallansammlungsproblemen.

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Mehr Informationen, Anfragen und Bestellungen bei:

Alfred Schneider

Signal und Telegram Nr. 0984 280 551





Bananenmehl

Was ist Bananenmehl?

Bananenmehl ist eine Alternative zu Weizenmehl. Es hat einen neutralen Geschmack der nicht an Bananen erinnert. Bananenmehl kann zum Backen von Kuchen, Keksen, Waffeln, Pancakes, Brot und Brötchen verwendet werden. Auch zum Binden von Soßen sowie zur Herstellung von Pudding eignet es sich sehr gut.

Da Bananenmehl glutenfei ist, kann es für Personen mit Zöliakie als Austauschmehl verwendet werden. Laut diversen Herstellerangaben sollen in einem „normalen“ Rezept nur 30 – 50% des Weizenmehls durch Kochbananenmehl ersetzt werden. Es gibt aber auch speziell entwickelte Rezepte, bei denen nur Kochbananenmehl zum Einsatz kommt.

Wie wird Bananenmehl hergestellt?

Bananenmehl wird aus Kochbananen hergestellt. Kochbananen sind etwas größer als normale Bananen und haben ein festeres Fruchtfleisch. Im Gegensatz zu herkömmlichen Bananen ist das Fruchtfleisch der Kochbananen nicht roh genießbar – es muss gekocht, gebacken oder gegrillt werden.

Hauptanbaugebiete für Kochbananen liegen in Kamerun, Ghana, Uganda, Kolumbien, Nigeria, den Philippinen, Brasilien und Peru. In vielen dieser Länder gilt die Kochbanane als ein Grundnahrungsmittel vergleichbar mit der Kartoffel bei uns.

Bananenmehl wird aus unreifen, grünen Kochbananen hergestellt. Die Kochbananen, auch Gemüsebananen oder Mehlbananen genannt, werden geschält, klein geschnitten, getrocknet und zu Bananenmehl vermahlen. 

Die wertvollen Inhaltsstoffe der Kochbanane

Bei den unreifen, grünen Kochbananen besteht fast der ganze Kohlenhydratanteil aus Stärke. Erst bei den ausgereiften Kochbananen ist die meiste Stärke in Zucker umgewandelt. Laut einer wissenschaftlichen Arbeit von MARRIOTT und LANCASTER (1983) beträgt der Stärkegehalt von grünen Kochbananen 34,3 % und der Zuckergehalt 1,1 %. Bei vollständig ausgereiften Kochbananen liegen nur mehr ein Stärkegehalt von 4 % und ein Zuckergehalt von 27,4% vor. Die resistente Stärke der unreifen Kochbananen kann von unseren Verdauungsenzymen nicht abgebaut werden. Sie zählt damit zu den Ballaststoffen und fördert daher positiv die Verdauung.

An Mineralstoffen sind vor allem Kalium, Magnesium, Phosphor, Calzium und Eisen zu erwähnen. Bei den Vitaminen ist vor allem Vitamin A hervorzuheben. Der Vitamin A Gehalt ist laut Studien in Kochbananen höher als in der normalen Banane. Und bei unreifen Kochbananen, die ja für die Herstellung von Bananenmehl verwendet werden, ist der Vitamin A Gehalt nochmals höher als in reifen Kochbananen.          Kochbananen sind außerdem auch eine gute Vitamin C Quelle und enthalten die Vitamine B1 und B2, Nikotinsäure und Folsäure.

Kochbananen haben einen geringen Proteingehalt und enthalten außerdem so gut wie kein Fett.

Biozyklisch-veganer Anbau

Vegan ist voll im Trend. Etwa 1,6 Millionen Menschen leben derzeit vegan in Deutschland, darunter viele überzeugte Bio-Konsumentinnen und -Konsumenten. Während das Angebot an Produkten, deren Inhaltsstoffe vegan sind, bereits groß ist und stetig erweitert wird, gibt es bislang wenig Lebensmitteln aus veganem Ökolandbau. Das bietet Potenzial für Öko-Betriebe. Seit November 2017 gibt es die von IFOAM akkreditierten Biozyklisch-Veganen Richtlinien, nach denen vegan arbeitende Bio-Betriebe in Deutschland zertifiziert werden können.

Unser Tipp: Veganes Gewürzset



DIE GESCHICHTE DER HANFPFLANZE


Die Hanfpflanze zählt zu einer der ältesten Kulturpflanzen der Welt. Dabei wurde die sagenumwobene Pflanze schon vor Tausenden von Jahren als Nutz- und Heilpflanze in den unterschiedlichsten Kulturkreisen eingesetzt.
So gelten die Fasern des Hanfs als überaus robust und strapazierfähig, wodurch diese schon frühzeitig zur Herstellung von Seilen, Segeltüchern und Textilien herangezogen wurden. Zudem lassen sich auch die Samen, Blüten und Blätter der Pflanze für die Produktion von Ölen und Arzneimitteln verwenden.
Die Geschichte der heilsamen Zierpflanze hat jedoch auch Schattenseiten. Im Laufe der Zeit wurden der Anbau und die Nutzung von Hanf mehrfach verboten. Zusätzlich wurde die Verbreitung der Hanfpflanze durch die Industrialisierung stark zurückgedrängt, sodass die Pflanze erst seit Mitte der 1990er Jahre wieder ein Revival erlebt.
DIE ANFÄNGE
Die Hanfpflanze verfügt über eine mehr als 10.000 Jahre alte Geschichte. Ihre Ursprünge finden sich in Zentralasien, wobei die ersten belegbaren Aufzeichnungen über die Nutzung der Pflanze ca. 5.500 Jahre alt sind.
In historischen chinesischen Medizinbüchern finden sich hierbei Hinweise darauf, dass die Pflanze im Kampf gegen Rheuma, Malaria, Infektionen, Verbrennungen und Gicht eingesetzt wurde. Zudem wurden die Blätter des Hanfs schon frühzeitig zur Beruhigung und Schmerzlinderung verwendet. Neben medizinischen Anwendungsgebieten wurde die Nutzpflanze jedoch auch in anderen Bereichen eingesetzt.
So diente die Hanfpflanze als Rohstoff für Textilien, Papier, Netze und Seile. Über Handelsrouten gelangte die beliebte Pflanze schlussendlich über Vorderasien nach Afrika und Europa. In Europa wird die krautige Pflanze seit ungefähr 2.500 Jahren genutzt und angebaut, wobei selbst die Gutenberg-Bibel auf Hanfpapier gedruckt wurde. 
DIE INDUSTRIALISIERUNG
Bis zur Industrialisierung galt die Hanfpflanze als weltweit verbreiteter Rohstoff, der insbesondere im Bereich des Schiffbaus und in der Papier- und Textilerzeugung eingesetzt wurde.
Durch das Aufkommen der Industrialisierung verlor die Nutzpflanze jedoch zunehmend an Bedeutung. In der Textilindustrie kamen immer öfter Kunstfasern oder Baumwolle zum Einsatz und in der Papiererzeugung verdrängte Holz den ehemals beliebten Rohstoff. Die Hanfpflanze blieb jedoch bis Anfang des 20. Jahrhunderts ein populäres Genussmittel, welches überwiegend zur Regeneration und zur Entspannung konsumiert wurde.
Durch unterschiedliche Kampagnen, wie beispielsweise der Anti-Cannabis-Kampagne von Harry J. Anslinger in den 1930er Jahren, kam es jedoch vermehrt zu Verboten, sodass Cannabis ab Mitte des 20. Jahrhunderts beinahe weltweit verboten war.
GEGENWART
Seit den 1990er Jahren nimmt die Kultivierung der Hanfpflanze weltweit wieder an Fahrt auf. In Europa wurde dieser Umstand besonders durch die EU-Gesetzgebung beeinflusst, die den legalen Anbau von Nutzhanf unter bestimmten Voraussetzungen wieder erlaubt.
Dank dieser Gesetzesänderung wird die Nutzpflanze heutzutage in den unterschiedlichsten Bereichen eingesetzt. So werden die Samen beispielsweise zur Ölgewinnung genutzt, wobei die Samenreste auch als Futtermittel in der Viehzucht Anwendung finden.
Hanffasern werden wegen ihrer Schädlingsresistenz und Langlebigkeit wiederum gerne als Dämmstoff in der Bauwirtschaft oder als Grundstoff für Textilien und Papiere eingesetzt. Zudem lassen sich aus den Blüten und Blättern der Pflanze wertvolle ätherische Hanföle gewinnen, die wiederum als Geruchsstoff in Waschmitteln oder als Geschmacksstoff in Lebensmitteln zur Anwendung kommen. Im Gesundheitsbereich wird Hanf besonders häufig in Tees, Salben und Ölen verwendet, wobei der Wirkstoff Cannabidiol (CBD) ganz besonders hervorsticht.
Bei Cannabidiol handelt es sich um ein psychoaktives Cannabinoid, welches eine positive Wirkung auf eine ganze Reihe von Erkrankungen hat. So ist der Wirkstoff dafür bekannt, die Herzgesundheit zu verbessern und Angstzustände sowie Depressionen zu lindern.
Zudem wirkt CBD entspannend, krampflösend, schmerzlindernd und entzündungshemmend. Aufgrund seiner vielfältigen Wirkungsmechanismen wird CBD daher auch bei Hautproblemen, Übelkeit und unterschiedlichen Asthmaarten eingesetzt.
Cannabidiol hat zudem nicht nur eine positive Wirkungen auf die menschliche Gesundheit, sondern wird immer öfter auch erfolgreich als Nahrungsergänzungsmittel in der Tiermedizin angewendet.


Folsäure: Mit ein bisschen Salat ist es nicht getan

Frauen, die schwanger werden wollen, sollten sich folatreich ernähren und zusätzlich ein Folsäurepräparat einnehmen. Das empfiehlt die S...